JUNIUS - REPORTS FROM THE THRESHOLD OF DEATH


Label:PROSTHETIC
Jahr:2012
Running Time:44:23
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Mit einem Touch zum Alternativ kommen die Bostoner mit „Reports From The Threshold Of Death“ um die Ecke; ihr Vorgänger “Martyrdom Of A Catastrophost” feierte auch schon seinen zweiten Geburtstag. In Massachusetts scheint eine entspannte Atmosphäre vorherrschend zu sein, die Hektik ist hier ein Fremdwort. Verzerrte Gitarren aber beinahe auch. Diese sind nicht omnipräsent, oder nur im Back. In “Haunts For Love” wird gezeigt, wie wichtig Keyboards für den Sound der Amis ist, und Sänger Joseph E. Martinez könnte mit seiner glatten Stimme auch im Wave zu Hause sein. Letztendlich scheinen jedoch Postrock und Alternativ die Schubladen zu sein, in die man diesen Sound einordnet. Längen von bis knapp über fünf Minuten messen die zehn Songs mit Tiefgang, die wohl eher nicht auf einem Kindergeburtstag abgespielt werden. Die (Ent-) spannungsbögen der Songs weichen wenig voneinander ab, auch das Tempo ist immer unterhalb Midtempo. Hängenbleibendes ist der Gesamtsound des Albums, das höhepunktlos aus einem Guss daher schwebt.

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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