THEOPTIA - UNDEAD GODS


Label:SELBSTVERTRIEB
Jahr:2021
Running Time:38:59
Kategorie: Import
Eigenproduktion
 

Emanuel Strebel aus der Schweiz ist der Alleinbetreiber seines Soloprojektes Theoptia, wo er sich dem Technical Death Metal widmet. Nach dem Debüt-Album „Horeb“ aus dem Jahr 2017 gibt es nun das zweite Album. Und er geht hier ziemlich progressiv zu Werke, auch wenn die Songs immer nachvollziehbar bleiben. So treffen gleich beim Opener „Molech“ groovige, moderne Riffs auf eine orientalische Sitar. Das Gesamtbild ist aber längst nicht so chaotisch wie befürchtet. „Mammon“ offenbart vertrackte Rhythmen auf knallharten Groove. Der Growlgesang klingt schön kehlig und heiser.

Die Songs ähneln sich alle, kommen aber wie aus einem Guss. Obwohl das Album modern ist, gefällt es dennoch, und obwohl es gut gespielt ist, ist es angenehm zu hören. Stets wird man zum Headbangen animiert. Die Musik ist tight gespielt und fett produziert. Klinische Sounds sucht man hier vergeblich. Das Schlagzeug ist hörbar getriggert, scheint mir aber richtig gespielt und nicht programmiert zu sein, wie das ja häufig bei Solokünstlern der Fall ist. Dieses moderne Death Metal-Album können sich auch Old School-Maniacs ohne Probleme geben.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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