MANIMAL - PURGATORIO


Label:AFM
Jahr:2018
Running Time:42:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die schwedische Power Metal Band Manimal, widmet sich, in ihrem dritten Album „Purgatorio“, dem Thema Fegefeuer und schmiedet dabei, wie auch schon mit dem 2015 Output „Trapped In The Shadows“, ein ganz heißes Eisen. Schon der schaurig eröffnete Opener „Black Plague“, bietet gelungenen klassischen Metal à la Judas Priest oder auch Primal Fear an, um in dem anschließenden, melodischer ausgefallenen Titeltrack, zudem mit einem innbrünstig gesungen Chorus, von Samuel Nyman in Rob Halford Manier, aufzuwarten. In „Manimalized“ vernimmt man hingegen parallel verlaufenen Melodiebögen, um in dem starken „Spreading The Dread“, leicht an Queensryche erinnernd, mit einem eingängigen Refrain, zu punkten. Das kraftvolle „Traitor“ wird andrerseits anschließend, von dem doomartig groovenden „Behind Enemy Lines“, abgelöst. Das stampfende „Denial“, mit seinem hymnischen Killerrefrain, stellt für mich dann das absolute Albumhighlight dar, ehe das vergleichsweise eher verhaltene „Edge OfDarkness“, mit schrammelden Gitarren punktet. Der mit Keyboards unterlegte riffgeladene Rausschmeißer, setzt den letztendlich den Schlusspunkt für einen starken Auftritt, der nicht nur Genrefans bedenkenlos weiterempfohlen werden kann.

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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