ART AGAINST AGONY - SHIVA APPRECIATION SOCIETY


Label:SAOL
Jahr:2018
Running Time:70:12
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Wem Dagmars Review zu Monophonist zusagt, sollte vielleicht auch die Sounds und Tunes, der Jazz-Progressive Experimentalisten von Art Against Agony antesten. Diese rein instrumentale, leicht orientalisch angehauchte Schiene des Fünfers, ist von indischen Klängen zwischen Jazz und Rock nur so durchzogen. Es kommen aber auch düstere, wenig spektakuläre, akustische Töne zur Präsentation, wie auf „Feste“. Manche Disharmonie wechselt auf melodische Parts, mancher Run auf ruhigere Momente. Welche Bedeutung eine siebzehn Sekunden kurze Frickelei „Write A Word: THC“ soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Ja, Art Against Agony machen nicht immer Spaß, Hier regiert eher die Musik für Musiker oder den sogenannten Randgruppen. Massenkompatibilität ist ihre Sache nicht und wird es nie werden. Das Label bekundet den musikalischen Zugewinn des Acts als „Brainfuck“! Yepp, so fühle ich mich gerade auch. Um nicht von der Art ihrer Performance, die sich auf experimentellen Ausstellungen, Performance Art, Fotografie und videografische Kunst ausdehnt abzulenken, tragen die Protagonisten Masken. Ein alter Hut, mag aber wie oftmals bewiesen, durchaus seine Reiz und Erfolg haben. Die Zielgruppe der Hörerschaft ist genannt. Nun müsst ihr entscheiden ob ihr dazugehören wollt.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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