LIONCAGE - TURN BACK TIME


Label:PRIDE & JOY
Jahr:2018
Running Time:52:38
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Schon mit dem Zweitopus, sank mein Interesse an der AOR-lastigen Band. Mit ihrem „make it or break it“ Album „Turn Back Time“, drehen sie die Zeit, leider auch nicht wieder in Debütwerk-Zeiten mit „Done At last“, aus dem Jahr 2015 zurück. Wenn die Jungs meinen mit so lahmen Nummern à la „Black Water“, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, haben sie sich geirrt. Selbst der melodische Refrain klingt verdächtig nach den Schweden H.E.A.T.. So spielt und vor allem singt man sich meines Erachtens, ziemlich unspektakulär und lieblos, voller uninspirierter Klischees, durch insgesamt zwölf aktuelle Beiträge, ohne einen nennenswerten Eindruck zu hinterlassen. Bei solchen musikalischen Plattfüßen wie dem Titeltrack „Turn back Time“, hat man den Löwen tatsächlich im Käfig gelassen. Das macht echt müde. Wo sind der Pep und der Spirit, dieses seit langem wieder erwachtem Genre, das von so vielen coolen und neuen Bands getragen wird? Und dabei soll laut Band das vorliegende Material wesentlich rockiger sein, als alles was man bislang auf den Markt geworfen hat. Ja sicher! Not! Die bei uns beheimatete Formation, erhielt internationale Unterstützung mit Neil Murray (ex-Black Sabbath), Olaf Senkbeil (Dreamtide) und Joe Castellini, was ihnen aber nicht wirklich geholfen hat. Melodic-Rock Fans von Journey bis Toto sollten trotzdem mal reinhören und die Soft-Rock Fans von Ray Wilson (ex-Genesis) auch. Thorsten Bertermann und Ray sind Stimmen-Cousins, haha.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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