SCIENCE OF DISORDER - PRIVATE HELL


Label:FASTBALL
Jahr:2018
Running Time:47:26
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die Geschichte der Schweizer Science Of Disorder liegt schon sehr weit zurück. Von 1989 bis 2002 und von 2007 bis 2011 waren sie bereits unter dem Namen Soulless aktiv und veröffentlichten in dieser Zeit zwei Demos und zwei Alben. Vor der ersten Trennung spielten sie Gothic Metal, nach der Reunion Death Metal. Doch das passt ihnen alles nicht mehr so. 2011 gab es mit dem neuen Namen Science Of Disorder eine weitere Kurskorrektur in Richtung Deathcore. Normalerweise ist so neumodisches Zeug ja überhaupt nicht mein Ding. Trotzdem muss ich zugeben, dass mir dieses Album tatsächlich ziemlich gut gefällt. Schweden-Death im Stil von Entombed oder At The Gates trifft auf modernen, fast schon psychedelischen Kram wie Gojira. Die Doublebass rattert, die Midtempo-Pantera-Riffs reißen alles ab. Der hin und wieder melodische Gesang erinnert mich gelegentlich an Fear Factory. Für Freunde harter und moderner Klänge ist also für jeden etwas dabei. Das könnten auch traditionelle Metaller mögen, die sonst nicht auf so stampfiges Zeug stehen. Das Album klingt fett und druckvoll, ist aber zum Glück nicht überproduziert und klingt auch nicht leblos. So lasse ich mir Deathcore durchaus gefallen.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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