FREE FROM SIN - II


Label:PRIDE & JOY
Jahr:2018
Running Time:57:07
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Eigentlich war cooler Power-Metal immer eine Sache unseres ausgeschiedenen Schreibers Markus Peters. Doch damit ein bißchen Abwechslung im Spiel bleibt, bekommt ein mancher in der Redaktion auch ein Thema mit Yngwie J. Malmsteen-Anleihen ab. Free From Sin, die nun den Nachfolger von ihrem Debütwerk „Free From Sin“ (2015) präsentieren, habe ich persönlich auf meiner Haben-Seite. Vor drei Jahren konnten sie eines der besten Newcomer-Werke des Jahres abliefern. Das ist heute nicht mehr so aber trotz einiger Änderungen, gibt es deftigen Stoff, mit dem die bisherigen Fans zufrieden sein können. Nach dem Intro „Pandemonium“, geht man mit der Up-Tempo Nummer „Faces Of Christ voll in die „Vollen“, haha. Eine geniale Live-Nummer…da bin ich ziemlich sicher. Meistersänger Per Englund, lässt eine ganze Menge Konkurrenz dumm dastehen. Was beweist das die Schweden immer noch in Sachen Metal an der Weltspitze stehen. Der Wechsel im Line-Up führte zumindest zu einer etwas düsteren Ausführung der Band, wie „Mr. Blakk“ zum Besten gibt. Drummer Jaime Salazar (The Flower Kings) strich die Segel und für ihn kam Paul Ekdahl. Tja und Keyboarder Staffan Stavert ist ebenfalls nicht mehr dabei. Huch und Basser Anders Waldemarsson auch. Ja leck mich anne Füße! Also gut, weiterhin neu dabei Keyboarder Fredrik Strömberg und Basser Ulf Kronsell. Das macht die Sache gar nicht schlechter, sondern ruft eher mehr Themen von Rainbow auf den Tisch. Neo-Prog-Metal wie er in den 2000er-Jahren zuhauf gefeiert wurde. Leider nur in gut. Wie gesagt leichte Abstriche zum Vorgänger (aber wirklich nur minimal), da etwas Innovation fehlt und Soli wie auf „God Made You Hate“ zu bekannt vorkommen, ansonsten ein feines Album für die treue Schar von Hammefall bis Stratovarius, die einer Portion traditionellen Hard Rock von Deep Purple bis Whitesnake nicht abgeneigt gegenüberstehen.

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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