SENDWOOD - FIST LEAF


Label:DOOWEET
Jahr:2018
Running Time:26:31
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Erst mal eine verbale Backpfeiffe für ein Album unter dreißig Minuten. Nachdem ich aber die unruhige und strubbelige Materie mehrmals durchlaufen ließ, war es nicht schade drum. Hier hat nichts Hand und Fuß, ist weder Fisch noch Fleisch, was uns die beiden Protagonisten Kriss Wood (ex-The Real McCoy) und Alex McWood (Harmonic Generator), mit „Fist Leaf“ vorsetzen. Zehn Tracks Noise-Rock im Garagen-Sound und schlechter Umsetzung solch illustrer Einflüsse wie Rage Against The Machine und Faith No More. Man wollte die Rockmusik entkleiden und den Glamour beseitigen. Basis-Musik, allerdings ohne Bass. Gitarre, Drums und Gesang…mehr nicht. Nun versteht ihr den schlechten Eindruck. Dazu drei Tracks, in kürzester Zeit, um ein Statement zu setzen. Man will das recht kurze Werk in drei Teile setzen. Dazu dienen die Titel „Riffocephalus Minus“, „Riffocephalus Medius“ und abschließend „Riffocephalus Rex“. Alle drei instrumental und spannungsfrei. Der Punk-Erguss „Demon“ ist ganz in Ordnung aber bei weitem fern von atemberaubend. Das hier ist zwischen den einzelnen Stufen stinknormaler und holpriger Rock, als wenn es die letzten dreißig Jahre musikalischer Entwicklung nicht gegeben hätte. Aber selbst in diesem Oldschool-Genre gibt es echte Meister. Ziel verfehlt. Von den Vocals mal ganz zu schweigen…

Note: 4 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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