AMERICAN TEARS - HARD CORE


Label:ESCAPE
Jahr:2018
Running Time:57:34
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Natürlich ist hier alles andere als Hardcore, wie der Albumtitel gerne suggerieren möchte. Das verstehe ich so überhaupt nicht. Bereits wie bei den Labelkollegen The Mood Groove, haben wir es hier mit stark grenzüberschreitender Musik zu tun. Erschwerend für den Hörgenuss ist die extreme Verausgabung an den Tasteninstrumenten. Da hat aber jemand ein paar fette Spielereien aus den 80er-Jahren ausgegraben. Unterstützend für den ansonsten 70er-Jahre lastigen Sound. Bereits vor vierzig Jahren löste die Band sich auf, deren Kopf kein geringerer als Mark Mangold (Drive, She Said) ist. Zwei Bassisten hatte man damals am Start und sparte sich den Gitarristen. Doch dies und der ausufernde Keyboard-Sturm, bot wenig Fläche für interessiert Fans. Da war schnell Ebbe im Stall. Nun will man es nochmal wissen. Wahrscheinlich kann Mark als bekannter Allarounder den Zaster für ein derart aufreibendes und wirres Projekt aufbringen. Dieser Sound wird auch heuer nicht von Erfolg gekrönt sein. Dafür ist das Gros zu Fusion-orientiert. Besonders mit derart Zutaten wie sie in „Lost In Time“ (mit Polka-Ende…bääh!) verwendet werden. Hardcore höchstens im Sinne…wie oft man den roten Faden verlieren kann. Das Geschrammel geht gar nicht…zumindest nicht ohne stoned zu sein.

Note: 4 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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