WHITE WIZZARD - INFERNAL OVERDRIVE


Label:M-THEORY AUDIO
Jahr:2018
Running Time:61:01
Kategorie: Neuerscheinung
 
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So so, hier handelt es sich laut Beipackzettel also um eine True Metal Kapelle, die sich den seligen Tagen der New Wave Of British Heavy Metal verschrieben Hat. Jawohl und gleich der erste Song „Infernal Overdrive“, lässt einen Glauben die Fortsetzung von Judas Priest´s „Painkiller“ Album eingelegt zu haben. Schon mal klasse! Der zweite Song „Storm The Shores“, wechselt dann mal flugs in Iron Maiden Strukturen zu  „Killers“ Zeiten, und setzt die Reise gekonnt fort. Überhaupt könnte man meinen hier wäre Steve Harris (Basser bei den eben erwähnten Metallern) als Ghostwriter am Werk gewesen, hört euch das fast zehnminütige „Voyage Of The Wolf Raiders“, mal an! Apropos Spielzeit des Albums, hier wurde wirklich geklotzt. Neun Lieder, mit über einer Stunde Spielzeit, ist schon eine Hausnummer. Dabei absolut keine Filler, und eine epische Nummer mit über elf Minuten Länge als Rausschmeißer. Gleichzeitig der einzige Song mit balladenähnlichen Ansätzen, zieht euch „The Illusion's Tears“ auf jeden Fall mit aufgedrehtem Lautstärkeregler rein. Fast schon progressiv mutet dann wieder „Chasing Dragons“ an, eine megastarke Nummer. Spielerisch erste Sahne, dazu der beeindruckende Gesang von Wyatt Anderson, der alle Register zieht und auch vor höchsten Tönen nicht kneift. Ein wenig wie eine Mischung aus Dickinson und Hansi Kürsch. Absolute Kaufempfehlung für alle, die die Ohren vom Metal Core, Nu-Metal und so weiter, gestrichen voll haben. Classic Metal für Klassiker!

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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