ESTATE - MIRRORLAND


Label:MIGHTY
Jahr:2018
Running Time:54:13
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Knapp vier Jahre nach „Fantasia“, liegt mit „Mirrorland“ der zweite Wurf der russischen Power Metaller Estate vor. Schon der Titeltrack kommt leicht galoppierend aus den Boxen, wobei neben den typischen Trademarks auch eine leichte Polka-Nuancen zu vernehmen sind und die Stimme von Iliand Ferro leider keine besonderen Akzente setzen kann. Nach dem recht progressiven „The Ghoul“, folgt das groovende „Stolen Heart“ mit verspielten Zügen, um mit der epischen Power-Ballade „Winter Kingdom“, den noch am besten arrangiertesten Song anzureihen, allerdings auch ohne größeren Wiedererkennungswert. Die weiteren Tracks sind zwar abwechslungsreich gestaltet, stechen aber dennoch nicht raus, um mit dem teilweise gesprochenen Rauskicker „Springtime“, die Scheibe recht skurril abzuschließen. Als Bonus veredeln Mark Boals (Dokken, Yngwie J. Malmsteen´s Rising Force) den bereits vorgegangen Song „Kings Of Hope“, sowie Mats Leven (Therion, Candlemass) das abschließende „Matter Of Time“, ohne dabei von dem Songwriting-Potential abzulenken.

Note: 5.5 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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