SHIELDS - LIFE IN EXIL


Label:LONG BRANCH
Jahr:2018
Running Time:43:16
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Shields ist eine vierköpfige Band aus der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Die Londoner Jungs spielen Metalcore, allerdings nach ihrer eigenen Definition. Das bedeutet sie lassen viele Elemente des klassischen Hardcore einfließen, setzen viel auf Härte, gehen dabei aber nicht so rabiat zu Werke, dass man sagen könnte, sie würden in den Deathcore abrutschen. Ihre ersten beiden EP´s brachten ihnen gerade in Großbritannien schon einiges an Bekanntheit und viele Auftritte, unter anderem mit Bands wie Born Of Osiris, Chelsea Grin, Ice Nine Kills und Veil Of Maya ein. Dieses Jahr erschien nun ihr erstes Full-Length-Album, dass auch gleichzeitig ihre ersten Veröffentlichung über das Label Long Branch Records darstellt. Die darauf enthaltenen zwölf Bretter von Songs, folgen oft dem Motto „Sind sie zu stark, bist du zu schwach“. So beginnt zum Beispiel der Track „Delilah“, zunächst wie ein Beitrag aus dem Genre Hardcore. Doch nach etwas über einer Minute geht es dann in einen typischen Metalcoresound über. Zunächst mit Cleargesang, Breakdown und dann gibt es richtig was aufs Maul. Eine gute Mischung die wunderbar funktioniert. Auch „Mother“ trifft einen wie ein Schlag. Aggressivität und Härte dominieren. Um diesen Song wirklich ihren Vorstellungen entsprechend umsetzen zu können, holten sich Shields hier Unterstützung in Form von Joel Heywood (Shouter bei Silent Screams), was definitiv nicht geschadet hat. In Diesem Stil sind die meisten Hits des Albums. Es sind vor allem zwei Dinge, schnelle und wilde Action. Allerdings gibt es tatsächlich vereinzelte Songs bei denen etwas behutsamer agiert wird. So zum Beispiel bei „Love Is Dead“. Von weich kann hier zwar auch keine Rede sein, doch das Lied ist sanfter als die meisten anderen der Scheibe. Dabei passt es dennoch gut ins Gesamtbild. Zum Titel „Black Dogs“ wurde ein Musikvideo veröffentlicht in dem…Überraschung, Überraschung…ein schwarzer Hund eine große Rolle spielt. Was bleibt abschließend zu sagen? Wer auf Bands wie Caliban und Konsorten steht aufgepasst: „Watch out for Shields“!

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Chris Föhrenberg


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