LAST DAYS OF EDEN - CHRYSALIS


Label:PRIDE & JOY
Jahr:2018
Running Time:54:53
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Mit der spanischen Symphonic Band "Last Days Of Eden", wurde ich bereits Ende 2016 konfrontiert, als sie den Supportslot für die Teutonen Metaller von Mob Rules belegen durften. Damals fand ich das gar nicht übel und sehr ausbaufähig. Mittlerweile liegt ihr zweites Werk vor, das sich vom ersten Song an, mit einer gigantischen Produktion in Szene zu setzen weiß. Wüsste ich es nicht besser, könnte man fast glauben, hier ein neues Nightwish Opus in den CD-Spieler gelegt zu haben. Gitarrist Dani G. hat bei der Produktion des Albums selbst Hand angelegt, und nur das Mastering den feinfühligen Fingern von Mika Jussila (Nightwish, Stratovarius) überlassen. Eine verschwenderische Fülle von Keybord-Einsätzen, kräftigen Gitarren und viele Orchesterelemente lassen eine perfekte Soundwelle aus den Membranen drücken. Über allem thront die Nachtigall Lady Ani mit ihrer großen Stimmgewalt. Immer wieder überrascht die Scheibe mit einem sehr abwechslungsreichen Songwriting, in diesem Genre eigentlich eher selten anzutreffen. Epische Songs wie „The Roots Of Life“, wechseln sich ab mit leicht folkigen Stücken wie „The Wanderer“. Aus dem anfangs leicht dramatischen Song „Falling In The Deep“, entwickelt sich im Verlauf eine fette Powerballade.  Für eine kurze Atempause mit Gänsehaut sorgt dann „A Siren’s Song“, in dem Dani G. und Lady Ani uns ihre Geschichte erzählen. Hier ist für jeden etwas dabei, und man kommt erst gar nicht in Versuchung die Stücke weiterzuklicken. Zum krönenden Abschluss des Albums bekommt der werte Hörer noch eine richtige geile Up Tempo Nummer um die Ohren gehauen. „7 Years Of Madness“, zeigt noch einmal auf welche Kraft in der Band steckt. Aggressive Gitarren und donnernde Schlagzeugsalven dominieren das Stück. Hier sind fast schon kleine Thrash Elemente zu erlauschen.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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