THE GROTESQUERY - THE LUPINE ANATHEMA


Label:XTREEM
Jahr:2018
Running Time:37:36
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Rogga Johansson ist eine rastlose Natur. Ich hatte gerade erst die neue Johansson & Speckmann besprochen, da taucht schon wieder ein neues Album von ihm auf; dieses Mal mit The Grotesquery. Mit Überpräsenz kennt er sich aus. Mit Ex-Death-Schlagzeuger und Massacre-Schlagzeuger Kam Lee gründete er The Grotesquery 2009. Bassist Grand Master J. Berglund spielte mit Johansson schon bei Ribspreader, Schlagzeuger Notorious B. Helgetun sogar gleich in mehreren Bands wie eben Johansson & Speckmann, aber auch bei Megascavenger, Those Who Bring The Torture und ebenfalls Ripsreader. Die Jungs kennen sich also, und das hört man dem Zusammenspiel auch an. Auf ihrem vierten Album gibt es natürlich auch wieder Old School Death Metal der Extraklasse, der irgendwo zwischen punkig-rotzigem US Death Metal im Stil von Master und dem üblichen schwedischen Riffgewitter von Entombed, Nihilist, Grave usw. liegt. Es gibt viel hohes Tempo, wirre Soli, ganz viel Doublebass und tiefen Growlgesang. Alles erinnert schon sehr an alle anderen Bands, in denen die vier beteiligten Musiker auch sonst noch so spielen. Auch wenn es austauschbar ist: Sie machen ihre Sache richtig gut und haben ein solides Album ohne Lückenfüller rausgehauen. Dennoch stellt sich mir immer noch die Frage, warum Herr Johansson so viel völlig gleich klingende Projekte hat, ohne sich mal anderweitig auszutoben.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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