DEUCE - INVINCIBLE


Label:BETTER NOISE
Jahr:2017
Running Time:60:55
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Früher, in den 90er-Jahren gab es eine Sparte die nannte sich Crossover. Metaller fingen an zu rappen. Boah! Das war so gar nicht unsere Baustelle. Mittlerweile hat sich die Spreu vom Weizen getrennt und man kann mancher Combo etwas abgewinnen. Da möchte ich den Act Deuce, mit seinem zweiten Ausleger la als New-Crossover bezeichnen. Obschon hier der Metal-Anteil mit seinen aggressiven Gitarren recht klein gehalten wird. Dabei ist Deuce eigentlich nur ein Sänger, ex-Hollywood Undead um genau zu sein. Es scheint da immer noch Spannungen und musikalische Wettbewerbe zwischen beiden Parteien zu geben aber ich weiß überhaupt nicht wie ein Barde, mit derart abgelutschten Peinlich-Lyrics und kopierten Kompositionen von Rapper Eminem, auch nur einen Blumentopf gewinnen will. Wenn ich für jedes gesungene „Bitch“ einen Euro bekommen hätte, müsste ich bis Jahresende nicht mehr arbeiten gehen. Gleich die ersten drei Beiträge „Here I Come“, „Hell´s Gonna Break Loose“ und das unerträgliche „Bitch This Is It“, überbieten sich mit lauter abstoßenden und unerträglich niveaulosen Lyrics. Das ist noch nicht mal lustig. Eines Presswerks unwürdig. Und wie gesagt Eminem ist mit seiner Stimme und musikalischen Ausrichtung allgegenwärtig. Erst im späteren Verlauf von „Invincible“, wo der Albumtitel absolut nicht Programm ist, wird es etwas besser mit dem erkämpften College-Rock. Aber auch hier bleibt man weit hinter den Erwartungen und den angestrebten Zielen von Blink 182 und Konsorten. Gott, wer kauft so etwas?

Note: 3 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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