SUNWALTER - ALIEN HAZARD


Label:SLIPTRICK
Jahr:2017
Running Time:40:02
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Da die Presseinformation gegen null tendierte, war mal wieder Recherche angesagt. Die Basis der Band ist in Russland, genauer gesagt in Korolyov, im Großraum Moskau. Die Musik der Truppe, bezeichnen sie selber als Sci-Fi Metal und ihre Einflüsse reichen von Amaranthe, Katy Perry, Dead by April, Sirenia, Cradle of Filth bis hin zu Nightwish. Und so kombinieren sie problemlos Elemente aus symphonischem Power-Metal, melodischem Death Metal und moderneren Dance Standards, ohne völlig in die Discoschiene abzugleiten, wie derzeit Amaranthe. Obwohl ein Song wie „Planetary Protector“ durchaus aus der Feder der eben genannten stammen könnte. Die Keyboards versuchen des Öfteren, eine Art Weltraum Atmosphäre zu generieren. Das klingt ganz nett, andererseits ist man aber froh wenn die Metal Trekkies dann wieder die Gitarren anwerfen und Alexio mit sattem Growl in den Gesang einfällt. Erfrischenderweise hat Alexio eine Vielzahl verschiedener extremer Growls und Schreie auf Lager, derweil die Stimme von Olga Sol die nötige Energie aufbringt, das Ganze im Gleichgewicht zu halten. Letztlich ist hier eine Symbiose aus verschieden Stilen perfekt zusammen gebraut worden. Die Stücke haben einen gewissen Wiedererkennungswert, und driften nicht in eine extreme Richtung der genannten Genres ab. Auch im dritten Durchgang wird es nicht langweilig und man kann hoffen, dass die Musiker ihren Stil weitertreiben. Es gibt genug andere Bands, die in dieser Sparte mitschwimmen wollen aber deutlich weniger überzeugen wie Sunwalter.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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