SKYCLAD - THE WAYWARD SONS OF MOTHER EARTH


Label:BMG / NOISE
Jahr:2017/1991
Running Time:46:47
Kategorie: Re-Release
 
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Iron Maiden, Rage, sowie alter Black Sabbath Sound und Folk Metal. Das sind Skyclad. Na ja, die Briten gelten zwar mit als Vorreiter, der damals noch recht bescheidenen Anzahl von Folk-Metallern aber das auch nur latent. Denn der Grundkern der musikalischen Ausrichtung ist bei der Formation echter Metal. Und natürlich zeitgemäß. BMG hat sich, wie bei anderen Acts ebenfalls entschlossen, die Noise-Jahre, sprich die ersten fünf Werke neu zu veröffentlichen. Das Ganze auch, wie in meinem Fall als buntes Vinyl. Da machen die Coverkunstwerke wieder so richtig Spaß. Den Anfang macht das Debütwerk „The Wayward Sons Of Mother Earth“, aus dem Jahr 1991. Klar, das hier der Mitbegründer und unverkennbare Sänger Martin Walkyier (ex-Sabbat) am Mikrophon steht. Stieg er doch erst anno 2000 aus. Der Track „The Widdershins Jig“, gilt hier wohl nach wie vor als Meilenstein der musikalischen Geschichte, samt seiner für Metal ungewohnter Instrumentierung. Gesanglich und Gitarren-Riff-mäßig, erklärt man seine Affinität zu Running Wild. Doomige Black Sabbath Parts und die typische Iron Maiden Openening Riffs, kann man auf dem überlangen Stück „Terminus“ entdecken. Wie gesagt, thrashige Sounds treffen auf keltische Momente. Dazu gesellschaftskritische Lyrics in poetischer Ausrichtung, über den Umgang mit der Natur. Die zehn Beiträge stammen aus eigener Feder, bis auf „Moongleam And Meadowsweet“ und „A Minute´s Piece“. Das sind alte englische, traditionelle Beiträge. Umgesetzt selbstredend in eigener Ausrichtung. Ach ja, das coole Cover stammt aus der Feder von Garry Sharpe-Young. Er hat auch Sachen für Savage und Grim Reaper gemacht. Skyclad gehören zwar heuer immer noch nicht zu den bekanntesten Acts aber im Gegensatz zu früher (zum ersten Album gibt es so gut wie keine Reviews aus damaliger Zeit), hat sich doch schon einiges getan. Eine coole Sache…nur das Vinyl ist in „babyblau“…mmhhmm!

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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