DRAGONHAMMER - OBSURITY


Label:MY KINGDOM
Jahr:2017
Running Time:46:02
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die italienischen Power Metaller Dragonhammer schlagen wieder zu. „Obsurity“ heisst das Teil und kommt gewohnt schlagkräftig und eingängig daher. Nach dem sphärischen Intro „Darkness Is Coming“, zeigt der durch die Keyboards schon fast als hypnotisch zu bezeichnender Opener und kommt als Doublebass getränktes Brett mit Killerrefrain rüber. Treibend geht es dann mit „Brother Vs Brother“ weiter, bevor „Under The Vaticans Ground“, durch die orgelähnlichen Klänge einen sakralen Touch vermittelt. Nach dem galoppierenden „The Game Of Blood“, folgt mit knackigen Riffs das treibende  „The Town Of Evil“, ehe „Children Of The Sun” symphonische und balladeske Züge und einen leichten Schlachtrufchorus aufweist. Hooklastig  folgt hingegen die Vorab-Single „Fighting The Beast“, ehe die verträumte und gefühlvoll gesungene Ballade  „Remember My Name“, den Weg bereitet für den zum mitschunkeln einladenden und rauskickenden Titeltrack und damit ein melodisches und unterhaltsames, aber nicht sonderlich anspruchsvolles Album beendet.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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DRAGONHAMMER - OBSCURITY


Label:MY KINGDOM
Jahr:2017
Running Time:46:02
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Und eine weitere italienische Power Metal Kapelle. Immerhin existieren die Jungs etwa seit 2001, jedenfalls kam da ihr Debütalbum „The Blood Of The Dragon“ auf den Markt. Dann ließ man sich eine lange Pause, bis das Nachfolgealbum auf den Markt kam. Und als ob die Wartezeit nicht lange genug war, dauerte es satte neun Jahre bis zur dritten Scheibe in 2013. Um keine Langweile aufkommen zu lassen, legte man zwischenzeitlich die beiden ersten Alben noch einmal neu auf, um dann letztendlich das vierte Album „Obscurity“ zu veröffentlichen. Was hat sich geändert? Eigentlich nicht viel, eine etwas mehr ins düstere gehende Grundstimmung bei einigen Songs vielleicht. Ein paar nicht ganz so platte Powermetal Attitüden. Wir kennen das ja aus Italien zu genüge. Regenbogenfarbener Kaugummi Metal zum Mitklatschen, voller Klischees, bald noch schlimmer als die allseits belächelten Metal Warriors. Nun gut, auf dem aktuellen Opus hat man zumindest den Versuch unternommen, ein wenig progressiver zu klingen, auch wenn das meist nicht so richtig klappt. Parallelen zu Hammerfall sind wahrscheinlich gewollt, und auch der Hintergrundgesang in den Mitgrölpassagen erinnert ein ums andere Mal an die Schweden. Somit wären wir beim Hauptproblem der Scheibe, es fehlt wie so oft an Eigenständigkeit und einem Wiedererkennungswert. Nette Riffs und Melodien, die als Parytbeschallung sicher ganz brauchbar sind. Aber der Tiefgang fehlt eindeutig.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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