MINOTAURO - APOCALYPTIC SENSE


Label:7HARD
Jahr:2017
Running Time:44:43
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Vier Jahre nach „Master Of The Sea“, legen die fünf Mannen, rund um Gitarrist und Songwriter Roko Smajlagic, nun mit „Apocalyptic Sence“ ihr langerwartetes Zweitwerk vor. Die Melodic, beziehungsweise Power Metal Band, wird bei den neun Kompositionen von dem kroatischen Istriaphonic Ocherstra, symphonisch unterstützt. Nach opulentem Beginn, entwickelt sich „Landless Soldiers“ zu einem recht treibenden und zugänglichen Opener im Iron Maiden Stil, wobei sich zudem der Gesang vonRudy Berginc, auf ähnlichen Pfade wie deren Sänger Bruce Dickinson begibt. In Doublebass Manier folgt „Fields Of Symphobia“, bevor recht knackige Riffs den längsten Track „Seven (The Story Of Seven Sons)“ der Scheibe einläuten und dabei sogar Hammond-Orgel Klänge offerieren. Vergleichsweise wuchtig geht es mit „All Seeing Eye“ weiter, ehe „Brain Digger“ und der Titeltrack im Stakkato-Takt auf dem Fuße folgt.  In „The Son Of The Witch“ lässt man dann verstärkt die Gitarren sprechen, bevor das herrlich treibende „Graveyard Symphony“ angereiht wird. Den Schlusspunkt setzt hingegen der recht innovative Interpretation des Uriah Heep Klassiker „Easy Livin´“ und beendet damit ein zwar nicht viel Neues bietendes, aber ansonsten erfrischendes und unterhaltsames Old School Opus. 

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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