HERESIARCH - DEATH ORDINANCE


Label:DARK DESCENT
Jahr:2017
Running Time:40:50
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die letzte von bisher zwei EPs der Neuseeländer Black-/Death Metaller Heresiarch hatte ich an dieser Stelle bereits besprochen. Nun legt die Horde, die sich bereits 2008 formiert hatte und deren Logo von keinem Geringeren als Zeichner-Legende Christophe Szpajdel stammt, endlich ihr erstes vollwertiges Album vor. Und diese neun Krawallorgien, die mit fünf bis sieben Minuten meistens auch recht lang sind, sind nichts für schwache Nerven. Größtenteils sind die Songs in Hochgeschwindigkeitsregionen angesiedelt und hinterlassen ein bedrückendes Bild der totalen Zerstörung. Die Riffs knarzen und das Schlagzeug poltert bei räudigem Rehearsal-Sound daher, als gäbe es kein Morgen. Der tief gurgelnde Gesang klingt besonders fies, vor allem dadurch, dass er weiter im Vordergrund steht als der Rest der Band. Vergleiche mit Rumpelhorden wie Order From Chaos, Revenge, Conqueror, Black Witchery oder ihren Landsleuten von Diocletian sind definitiv angbracht. Der Schepper-Sound ist tialer Underground, der sich ganz bewusst von der großen Masse abgrenzt und auf die großen Vierfarb-Magazine scheißt. Ihr Maniacs wisst, was ihr zu tun habt.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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