WARSHIP - THE SECOND WAVE


Label:SELBSTVERTRIEB
Jahr:2016
Running Time:31:40
Kategorie: Eigenproduktion
 
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Im Februar 2016 kamen die fünf Griechen von Warship, mit ihrem zweiten Output um die Ecke und nannten ihn sinngemäß "The Second Wave". Das simpel gestaltete Cover mit einem Schlachtschiff im Feuersturm, ließ mich zuerst an ein PC-Game für einen Commodore c64, also aus Ende der 80er-Jahre, denken. Entsprechend einfach strukturierter Heavy Metal schallt uns da auch aus den Boxen. Dabei ist es ziemlich schnuppe, ob man den Opener "Fly Like An Eagle", die zweite Nummer "Ready For War" oder auch "Feel The Palm" unter die Lupe nimmt. Jeder Song sticht vor allen Dingen durch einfallsloses Songwriting, mit ewig gleichen Riffern, einer Allerweltsstimme und eine ganz dünne Produktion heraus. Selbst ein Titel wie "Hot Babe", von dem man ja Spritzigkeit oder zumindest ein gewisses Rock ´n´ Roll Feeling erwartet hätte, ersäuft im Einheitsbrei. Richtig peinlich wird es dann beim Refrain von "For The Money". Ja genau fünfmal hintereinander wird hier "Money" ins Mikro gegurkt und dazu ein oder zwei Licks. "Tough Guy" und ein bisschen Groove bei "Take Your Gun", bei dem die arg begrenzte Stimmlage des Shouters schon schmerzt, wenn er aufgrund von Unvermögen in die Schieflage gerät, sollte man hier zu mAbschrecken noch erwähnen. Bei "We´ll Meet In Hell" verzichten die Südländer, dem Herrn sei Dank, auf ihr Mikro und schon pumpt das Ding mit ursprünglichen Gitarren etwas besser. Allerdings geht auch bei diesem letzten Erguss nichts über biedere Hausmannskost hinaus. Alles in allem habe ich mal wieder eine halbe Stunde meiner kostbaren Zeit vertrödelt. Vielen Dank auch, meine Herren!

Note: 2 von 10 Punkten
Autor: Andreas Gey


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