EPICA - THE SOLACE SYSTEM


Label:NUCLEAR BLAST
Jahr:2017
Running Time:29:55
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Man muß die Kuh melken, solange sie Milch gibt oder aber den Run ausnutzen, der einem gerade hold ist. Welche Beweggründe nun für diese EP Veröffentlichung auch immer im Raum standen, sei dahingestellt. Ich für meinen Teil finde, wenn die Songs aus der letzten Aufnahmesession des „The Holographisch Principle“ Album sind, hätte man ja auch eine Dreifach-CD oder Vinyl rausbringen können. Die halbe Stunde mehr hätte locker dazu gepasst. Aber das ist meine persönliche Meinung. Die jetzt hier vorliegenden, sechs neuen Stücke der EP treten, mit Verlaub gesagt, kräftig Arsch. Im Zusammenhang mit einer Symphonic Metalband, ein eher ungewöhnliches Prädikat. Simone Simons und ihre Jungsrocken sich aber dermaßen fett durch die Lieder, dass keine andere Beschreibung übrigbleibt. O.K., die balladeske Nummer „Immortal Melancholy“ ist davon mal ausgenommen. Aber auch produktionstechnisch erwartet den Zuhörer ein monumentales Klangerlebnis der Superlative! Umwerfende Gitarrenarbeit, pumpender Bass, alles wie aus einem Guss. Und fast dreißig Minuten Spielzeit sind für eine EP auch nicht gerade wenig. Manche „full length“ Alben sind gerade mal fünf Minuten länger. Ansonsten bleibt natürlich alles bei Altbewährten. Warum sollte man auch ein funktionierendes System ändern solange es Erfolg verspricht? Für Epica Fans ein Must Have. Und wer das Vorgängeralbum noch nicht hat, sollte nach dem „The Solace System“ Box-Set  Ausschau halten. Da gibt es EP und das letzte Album im hübschen Schuber.

Note: Keine Wertung
Autor: Pistol Schmidt


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