KILL PROCEDURE - BRINK OF DESTRUCTION


Label:FC METAL
Jahr:2017
Running Time:51:14
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Ihr kennt die Formationen Winter´s Bane oder gar Fires Of Babylon? Dann ist euch eventuell der Name von Sänger und Gitarrist Lou St. Paul geläufig, das Aushängeschild für vorliegenden Acts. Und wer auf typischen Metal der späten 80er Jahre, bis zum Ende der 90er steht, ganz im Sinne der Megadeth-Releases, der kommt hier entweder auf seine Kosten oder wird das Opus „Brink Of Destruction“, komplett als Klon verachten. Dave Mustaine (Megadeth), wird hier kompositorisch und als Shouter, mit jeder Nuance und jedem Atemzug, in Erinnerung gerufen. Nur das Niveau hält sich etwas in Grenzen. Übrigens hat sich das fertige Album, seit 1993 in den Regalen der Plattenfirma befunden, da man damals von dem Werk nicht so erbaut war. So hat sich mittlerweile auch das Line-Up geändert. Bassist Kenny Stadelmann wurde von Kelly Conlon (ex-Death) ersetzt, Drummer Todd Bertollette machte Platz für Jeff Curenton (ex-Seven Witches) und für den Rhythmus-Klampfer John Stevens, wurde noch kein adäquater Ersatz gefunden. „Brink Of Destruction“ sollte das Folgealbum von Winter´s Bane´s „Heart Of A Killer“ (1993) werden aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der US-amerikanische Metal wird durchaus ziemlich erdig und typisch Megadeth-trocken produziert, durch die Boxen gebrettert, es fehlt hier jedoch massenweise an Innovation und guten Themen. Die wurden wahrscheinlich alle für die coolen Gitarrensoli verballert.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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