MARYANN COTTON - INTO ETERNITY


Label:7HARD
Jahr:2015
Running Time:37:17
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Mary Ann Cotton war eine britische Serienmörderin. Ergo, ein passender Bandname zum vorliegenden Image. Zumal Maryann Cotton (aka Jackie Patino) noch so klingt wie Alice Cooper. Jackie ist ebenfalls der Sohn von einem anderen Mitglied: Hal Patino, der bekannte Bassist, ehemals King Diamond und Pretty Maids. Wie dem auch sei. Man gönnt sich in den insgesamt zehn selbstproduzierten Tracks, samt düsteren Lyrics, eine Prise Glam-Rock aber hat eine recht müde Präsentationsversion. Die ist in etwa gleichzusetzen mit der lahmen Performance des Debütwerks, „Free Falling Angels“, aus dem Jahr 2012. Da hat auch der Line-Up Wechsel keinen Lichtblick gesetzt. Absolut zahnlos…was die optische Ausrichtung gar nicht vermuten läßt. Man geht sogar soweit und klaut für „Gangland“, einen Teil einer berühmten Serientitelmelodie Melodie. Welche das ist, kriegt ihr schon raus. Falls man sich das Album zulegt. Ich würde eher abraten, denn abgesehen von dem Hit „When Tomorrow Comes“, hat sich das Teil für mich erledigt. Der Rest klingt immer irgendwie, wie irgendwer. Wie zum Beispiel die Aerosmith-„Cryin´“-Anleihen auf „No Wish Upon No Star“. Da könnte der Anwalt der Amis diesen Dänen sicherlich Schwierigkeiten machen. Zumal mit „Death Is Beauty“, ein weiterer Erfolg der Luftschmiede zitiert wird: „Dream On“. Mmmhh…

 

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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