MOTHER BLACK CAT - THOUSAND FACES


Label:HOUSEMASTER
Jahr:2017
Running Time:47:44
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Female-Fronted Rock der alternativen Sorte. Uuups, hätte ich vielleicht unserem Lady-Stämmer Pistol weiterreichen sollen…aber komisch andere in der Redaktion stehen auch auf Mädels, haha. Man muss die Themen auch schon mal streuen. Ich habe das Genre großzügig aus dem Infoblatt übernommen, obschon es schwierig ist diese Formation einer Kategorie zuzuweisen. Heutzutage gilt das als Kompliment. Gesanglich sitzt vor allem Fronterin Anika zwischen den Stühlen. Ihr hohe Stimmlage wird eigentlich bei anderen Acts für Goth-Mucke genutzt oder von Bands wie Delain und Konsorten. Eine Sache die hier funktioniert, jedoch für manchen Zuhörer gewöhnungsbedürftig sein wird. Während beim Titeltrack „Thousand Faces“, durchaus Melodic-Rock zum Vorschein kommt…und im späteren Verlauf wieder mit „Once You Come Home“, top in Szene gesetzt. Ihr seht…der Blick über den Tellerrand ist nötig, wird aber belohnt. Klar bahnbrechend ist das Material nicht aber eine latente Brise Innovation sollte angemessen gewürdigt werden. Und das trotz des geklauten Parts im Song „After Dusk“, wo das Anfangsriff höchst identisch mit dem ersten Riff von Pink Cream 69´s „Hell Gone Crazy“ ist! Eine ähnliche Gesangstrophe wie David Readman von Pink Cream 69 sie singen würde, nutzt man derweil im nächsten Beitrag „Blind Addiction“. Au Backe!

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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