SIE NANNTEN IHN JEEG ROBOT - Film von Gabriele Mainetti


Label:PANDASTORM
Jahr:2017
Running Time:112:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Mittlerweile glaube ich, dass wir das Jahr mit den schlechtesten Filmproduktionen angeschnitten haben. „Sie nannten ihn Jeeg Robot“, kann von der Storyline allerhöchstens als B-Movie durchgehen. Und das ist noch geschmeichelt. Ich meine, ein bißchen abgedreht ist ja in Ordnung, wie der, im Jahr 2003 erschienene südkoreanische Streifen „Oldboy“. Da steckt wenigstens noch Niveau und schauspielerische Kunst hinter. Und nun das? Im Prinzip ist es die Flucht des Ganoven Enzo, der dabei im Wasser, wo er vor der Polizei in Deckung geht, mit radioaktivem Müll in Berührung kommt. Dadurch erhält er Superkräfte. Bekannt? Nee, aber so ähnlich. Das nutzt er nun für seine eigenen Machenschaften. Als er allerdings einen Geldautomaten aus der Wand reisst, wird er dabei natürlich gefilmt und erlangt dadurch Medienrummel. Enzo (Claudio Santamaria) trifft auf die verwirrte Göre Alessia (Ilenia Pastorelli), die ihn für einen Mangahelden hält. Verstrickterweise ist nun auch der örtliche Mafiaboss auf seiner Spur, der Enzos Superkräfte nutzen will, um Herrscher über Rom zu werden. Natürlich entdeckt Enzo mit Hilfe von Alessio seine gute Seite. Hach…nicht wirklich so spannend und zudem sind die Darsteller recht sparsam mit ihrer Kunst. Skuril ist das Wort, das mir nicht aus der Hirnrinde will. Da bieten sich etliche verquere Gelegenheiten, die ungewollt komisch sind, den Film aber dadurch auch schräg dartstehen lassen. Ob gewollt oder ungewollt, es gibt hier kaum bahnbrechende Paralleln zu sonstigen Superhelden und das wird den Movie für einen Haufen Zuschauer peinlich erscheinen lassen, während die andere Gruppe wohl später den Kultstatus deklariert. So ist das nun mal in unserer Welt. Ich tendiere jedoch stark zu ersten Front.

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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