TAMERLAN - LUCIFERIAN


Label:CASUS BELLI MUSICA
Jahr:2016
Running Time:39:23
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die schon im Jahre 2006 gegründeten, serbischen Neofolk beziehungsweise Dark Folk Metaller Tamerlan (Timur Iskandarov) legen mit „Luciferian“, nach so einigen EP´s  und einem Split Alben, nun ihr mittlerweile viertes Full-Length vor. Los geht es mit dem schwerfällig, düsteren Opener „Patricide“, ehe das eher spartanische „Burn In Peace“ noch stärker die Hoffnungslosigkeit suggeriert. Das Folgende „Until Dreams Are All That´s Left“ zeigt hingegen verstärkt verspielte, aber auch beruhigende Töne auf, ehe anschließend „Come And See“ vornehmlich durch das weibliche Gesangsraunen den Zuhörer in andere und weitere Sphären katapultiert. An das verschwörerische „The Beholder“ reiht sich nun das klangvielfältige „Apotheosis“ an, bevor das fast schon unheimlich anmutende „Lucifer´s  Son“ letztendlich den Weg bereitet für das rauskickende und wiederum mit einer recht nasalen Gesangsuntermalung versehene „Faces In The Fog“. Fazit: Ein düsteres, dunkles, stimmungsgeladenes und dabei noch recht variables Klangagglomerat.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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