SHAPE OF DESPAIR - ALONE IN THE MIST


Label:SEASON OF MIST
Jahr:2016
Running Time:52:15
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Den Nebel aus dem Titel kann man hören, denn ebenso wallt sich der Opener "Down Into The Stream" auf. Und so eindimensional bleibt es auch acht Minuten lang. Nicht nur das, an sich klingt die ganze Scheibe so, übrigens schon ihr fünfter Langspieler. Der Songaufbau ist immer gleich, ein hellerer und ein dunklerer Synthieakkord wechseln sich Takt für Takt ab und bilden das Fundament für spärliche Uncleanvocals, die leise aus dem Hintergrund kommen. Laut Infoschreiben haben sie mit Natalie Koskinen eine Sängerin, doch ihr Name taucht im Recording Line-up nicht auf; erkennen kann man hier sowieso nicht, welches Geschlecht den Songs seine Stimme leiht. Atmosphäre kommt so auf, ist aber trotz aller Einfachheit eher was für geschulte Ohren, die mit so etwas klar kommen. Im Outro wird’s dann mal interessant. Denn dort tut sich ohne Drums und Bass ein Gewitter zu Synthietönen auf, was die größte Abwechslung der fünfzig Minuten ist. Hier dürfen Freunde des Ambient auch mal hinein hören…

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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