MENCEA - PYROPHORIC


Label:INDIE RECORDINGS
Jahr:2012
Running Time:36:19
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Ganze vier Jahre nach dem Debüt "Dark Matter Energy Noir” legen die Griechen nun Album Nummer zwei vor. Mencea haben sich den progressiven Deathmetal auf die Fahnen geschrieben und schaffen es locker, den Hörer zu überzeugen, ohne in nervige technische Spielereien zu verfallen. Bei Mencea steht ganz klar der Song im Vordergrund und kein spielerisches Können, auch wenn man ihnen ihr Talent stets anhört. Schon der Opener “Phosphorus” knallt gut rein. Die tiefen Gitarren dröhnen voran, die Doublebass rattert wie ein Maschinengewehr. Selbst der getriggerte Schlagzeugsound wirkt hier nicht störend, sondern klingt noch natürlich und erzeugt eine Menge Druck. Gekrönt wird die gut ausgefeilte Musik zudem von Sänger Vlasios Ziouvas, der dem Ganzen noch eine Schüppe Boshaftigkeit drauflegt. Bei Mencea geht es nicht darum, den alten Deathmetalspirit aufrecht zu erhalten, sondern man geht einen Schritt weiter und steht trotz einiger alter Trademarks ganz klar mit beiden Beinen fest in der Gegenwart. Es lohnt sich nicht wirklich, einen bestimmten Song hervorzuheben, weil es auf “Pyrophoric” keinen Ausfall zu verzeichnen gibt und hier permenent auf einem sehr hohen Niveau gezockt wird. Mencea schlagen die Brücke zwischen alt und neu, so dass sowohl Old School-Maniacs als auch Freunde neuerer Deathmetalklänge ihren Gefallen an dem Album finden werden. Ihr solltet Mencea auf jeden Fall eine Chance geben. Sie haben es verdient!

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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