ZANDELLE - SHADOWS OF THE PAST


Label:PURE STEEL
Jahr:2011
Running Time:66:40
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Ein Unheil verheißendes Keyboard-Intro läutet ein Amtliches Riff ein, wodurch der Eröffner „Ecstasy“ gleich klar macht, dass wir es hier mit 80er-Jahre Metal zu tun haben. Und so verkehrt liegt man damit auch nicht, denn der LP Titel „Shadows Of The Past“ hat gleich mehrfachen, tieferen Hintergrund, nahmen die fünf New Yorker vier Songs ihrer ersten EP aus 1996 und sechs Songs ihres ersten Longplayers aus 1998 neu auf. Damit legen sie ihr fünftes Album vor, und es klingt definitiv wie direkt aus den 80er gepellt. Auch die Vocals von Sänger und Bandgründer von George Tsalikis lassen sich mit Exxplorer 1985 vergleichen. Wer Zandelle bislang nicht gehört hat, dem sei gesagt, dass sie alle Facetten des damaligen US-Metals abdecken. In „Queen Witch“ wird’s mal schleppend finster, und mit „Angel“ werden balladeske Töne angeschlagen. Obendrein liefern die Amis mit „Scream My Name“ noch ein neues Stück, welches jedoch nicht gegenüber den anderen Tracks unpassend klingt. Des weiteren wurde noch ein übrig gebliebener Song ihres 2006er Albums mit draufgepackt, sowie eine Coverversion von Whitesnake’s „Bad Boys“, wobei ich bei so viel Metal-Spirit eine andere Wahl getroffen hätte, als diesen überladenen Hardrocksong, wie gut er auch sein mag. Diesem Album ist noch eine zweite CD beigefügt, welche mir jedoch zur Zeit der Fertigung dieses Reviews nicht vorlag. Auf dieser befinden sich alle Tracks in den Originalversionen von 1996/98.

Note: Keine Wertung
Autor: Joxe Schaefer


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